Ein neuköpfige Delegation der japanischen Hitotsubashi-Universität besuchte am 6.September 2017 Moosbach.
Der Grund für ihren Besuch war, österreichische Gemeinden kennen zu lernen, die es irgendwie geschafft haben, dass die Bewohner
nicht komplett in größere Städte abwandern, sondern in der heimatlichen Gemeinde bleiben. Auch- oder gerade dann, wenn es in dieser Gemeinde wirtschaftlich aber auch infrastrukturell nicht so rosig aussieht. Sie waren schon öfter in Österreich und schreiben darüber ein Buch.
Als optimales Beispiel wurde hier in Oberösterreich unsere Gemeinde,
als scheinbar bestens geeignet dafür, ausgesucht. Im Bild erklärt Bürgermeister Ing. Johann Scharf den Delegierten die Situation in unserer Gemeinde. Die Dame im beigen Mantel ist die Japanisch-Deutsch-Dolmetscherin, Frau Mag.Dr. Monika Cigler, die die Gruppe durch ganz Österreich begleitet. Eine Abordnung von Moosbachern begleiteten die begeisterten Japaner durch die vereinsträchtige Gemeinde Moosbach und konnte beeindruckende Impulse mitnehmen.

Bürgermeister Hans Scharf erhielt von einem Delegationsmitglied ein nettes Gastgeschenk!
Im neuen Pfarrheim-Besprechungssaal wurden die grundsätzlichen Informationen ausgetauscht.
Sehr interessiert waren sie auch an den Clubheimen von Tennis und Stockschützen. So etwas gibt es bei ihnen auch überhaupt nicht.
Lehrmeister Sepp Reiseder führte die Besucher in die "hohe Kunst des Stockschießens" ein. Und sie machten begeistert mt.
Die Haltung dieses Japaners war schon mal sehr gut, und er stellte den Stock sogar ins gegenüberliegende Kasterl. Super!
Beim Rundgang durch das Schulgebäude schaute man auch beim Kindergarten vorbei. Die Kinder und Gäste freuten sich darüber.
Bevor es zum Musikprobenraum rauf ging, stellte Bürgermeister Hans Scharf noch den Spielplatz zwischen den Gebäuden vor.
Vor dem Feuerwehr-LKW stellte sich die Besuchergruppe dann noch freudig für ein gemeinsames Bild auf!
Ehren-Feuerwehr-Kommandant Sepp Reiseder war bei der Präsentation des Feuerwehr-Museums in seinem Element.

Dann ging es mit einer lustigen Traktorfahrt auf dem Gummiwagen von Sepp Köhl in bewährt professioneller Fahrt durch Moosbach.

Bürgermeister Hans Scharf erklärte viele Details von Moosbach und fand natürlich aufmerksame Zuhörer.

Dann wurde ein Zwischenstopp bei der "Moosbacher Nahwärme" eingelegt. Obmann Gottfried Eiblmeier (4.v.li.) war hier der Profi.

Als absolute Biomasse-Fans entpuppten sich die japanischen Gäste und waren von dem Lagerkeller für Hackschnitzel begeistert. Zufällig war auch gleich der Hersteller der Hackschnitzelanlage mit einem Trucker vor Ort.
Und ja- auch das hatte sich bewahrheitet- unsere Besucher aus Fernost lassen keine Möglichkeit aus, alles was vor die Linse kommt bildlich fest zu halten.

Auf dieser großflächigen Wiese bietet die Moosbacher "Wanderhuhn-Familie-Denk" ihren glücklichen Hühnern genügend Platz für reichlich Auslauf. Leider sind die "Wanderställe" hier nur im Hintergrund zu sehen. Nach einer bestimmten Zeit werden die Ställe wieder umgestellt.
Im "Naturraum-Moosbachtal-Haus" erhielten die Gäste abschließend nicht nur eine kleine Stärkung, sondern auch noch jede Menge Information über die Wissenswertes in und um Moosbach. Nach einer knapp vierstündigen Exkursion durch Moosbach, machten sich
die Gäste wieder auf zu ihrem uns leider unbekannten, nächsten Highlight in Österreich! Gute Reise!