Dieses unten stehende Bild zeigt nicht etwa eine Seenlandschaft im Salzkammergut, sondern die drei großzügig angelegten Fischteiche eines pensionierten Straßwalchner Unternehmers. Er hat sich im Herzen Moosbachs einen Lebenstraum erfüllt und in der Nähe des Gasthauses Riederwirt ein wunderschönes Kleinod geschaffen. Tausende Fische wurden eingesetzt. Und immer mehr MoosbacherInnen nützen das Gelände zum Spaziergang. Die Größe der gesamten Wasserfläche von rund 10.000 Quadratmeter, ließ anfangs die Befürworter aber auch die Kritiker in zumindest zwei Lager spalten.
Bürgermeister Ing. Hans Scharf gab deshalb eine offzielle Stellungnahme ab. (siehe nachstehend)
Kurz einige Informationen zum Projekt beim ehemaligen Stanglbauer in Waasen.
Die Kleinlandwirtschaft wurde von Herrn Stangl Friedrich aus Straßwalchen angekauft. Herr Stangl ist Geschäftsführer der Fa. Stangl Reinigungstechnik, die ca. 90 Personen beschäftigt. Laut Einreichplan errichtet er auf einer Grundfläche von ca. 18.000 m² eine extensive Fischanlage mit einer Wasserfläche von ca. 10.000 m², wobei die Teiche Biotopcharakter haben sollen (entsprechende Bepflanzung usw.). Laut einem Zeitungsbericht soll es "viel Wirbel" um drei Teiche geben. An das Gemeindeamt wurde keine einzige Beschwerde- an mich als Bgm. vereinzelte "Meinungen" herangetragen - meist aber von nicht betroffenen Personen. Nicht die gesamte Fläche - wie vielfach behauptet - liegt im 30-jährigen Hochwasserbereich, sondern ca. ¼ der betroffenen Fläche. Für diese Fläche muss eine entsprechende Retensionsfläche geschaffen werden. Die Zuständigkeitsbereiche für dieses Projekt sind: Gewässerbezirk (Hochwasserschutz) BH Braunau (Naturschutz, Wasserrecht) Umweltabteilung des Landes O.Ö. Fischereisachverständiger (Land O.Ö.) Mag. Franz Strasser (Fischerei und Wasserentnahme) Bei Aufdammungen über 1,50 m im Grünland bedarf es der Zustimmung des Naturschutzes (die Gemeinde ist laut Baurecht nur bei Aufdammungen im Bauland zuständig. Dass der Vorwurf, die Anrainer bzw. die Gemeinde sei bei Baubeginn seitens der Behörde nicht optimal eingebunden gewesen, trifft sicherlich zu. Das Hochwasserproblem wird durch folgende Maßnahmen gelöst: 2 Hochwassermulden zwischen den Teichen Rückstauflächen im oberen Dammbachbereich. Genügend Restwasser für eine andere Fischzuchtanlage. In unserer Gemeinde wird es immer schwieriger, Landwirte zu finden, die nasse Flächen bewirtschaften. Warum sollte dann die Gemeinde gegen ein solches Projekt sein, dass nach Fertigstellung sicherlich optimal in die Landschaft integriert sein wird? Das Gemeindeamt nimmt gerne jede persönliche Rückmeldung entgegen (egal ob positiv oder negativ). Hans Scharf Eintrag am: 11.07.2006 Autor: Bürgermeister Ing. Johann Scharf
Einer der drei Teiche beherbergt inmitten eine kleine Insel. Idyllisch und schön angelegt, eine Augenweide!
Befestigte Gehwege rund um die Teiche lassen den einen oder anderen Spaziergänger darüber flanieren. Es sind zwar keine öffentlichen Gehwege, doch wird sich zumindest derzeit niemand daran stoßen, wenn Sie einen Rundgang wagen.
Selbst einheimischen Moosbachern dürfte dieser wunderschöne Anblick bisher verborgen geblieben sein. Versuchen Sie mal zu erraten von wo aus dieses Bild gemacht wurde! Sollten Sie nicht darauf kommen, hilft Ihnen der Autor dieser Seiten selbstverständlich gerne weiter!
Nach extrem umfangreichen Erdbewegungsarbeiten wurde aus einem ohnedies weitestgehend "feuchten Wiesengrund" die "Moosbacher Seenplatte". Rund um das ehemalige "Stanglbauer-Sacherl" entstand diese herrliche Teichgruppierung.
Im Hintergrund sehen Sie das Gasthaus Riederwirt- von dort aus so mancher Rundgang gestartet wird.